Stammtisch 2026-10-23: Unterschied zwischen den Versionen
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* [https://f-droid.org/packages/org.schabi.newpipe/ '''Newpipe''']: spielt YouTube-Videos ab; Videos kann man downloaden, werbefrei und für YouTube anonym) | * [https://f-droid.org/packages/org.schabi.newpipe/ '''Newpipe''']: spielt YouTube-Videos ab; Videos kann man downloaden, werbefrei und für YouTube anonym) | ||
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Version vom 24. Oktober 2026, 13:01 Uhr
23.10.2026 - 20:00 Uhr, Online-Stammtisch auf https://bbb.ch-open.ch/rooms/ulf-nm2-y26/join
wöchentlicher Online-Stammtisch
Auf dem Stammtisch Mai 2020 beschlossener wöchentlicher Stammtisch jeden Freitag ab 20:00 Uhr anstelle des monatlichen Stammtisches im realen Leben.
Anwesende
- Ulf
- Christian
- Klaus
- Franz
- Toni
Themen
Installationsparty im vspace.one
Heute sind zwei Gäste anwesend.
Toni's Anliegen
Toni bekommt auf ihrem Android-Smartphone drei neue Apps (openSource: aus dem F-Droid-Store) installiert:
- F-Droid: App-Store um openSOURCE-Apps für Android-Geräte zu installieren / verwalten
- OsmAnd: Routenplaner ohne Google-Dienste; auch offline nutzbar
- Newpipe: spielt YouTube-Videos ab; Videos kann man downloaden, werbefrei und für YouTube anonym)
ANMERKUNG Diese Apps laufen nicht auf iPhones oder anderen Betriebssystemen. Sie sind (in der Regel) für Android-Geräte erstellt. Eventuell laufen sie auch auf Linux-Betriebssystemen (in der Regel werden für Linux aber andere (ähnliche) Anwendungen programmiert.
Toni wurde darauf aufmerksam, dass Google und andere großen Konzerne sehr viele Daten persönliche Daten des Android-Benutzers (das gilt für Apple-Nutzer sogar noch vermehrt, da Apple genauso Daten sammelt, diese aber auch noch an Google weitergibt) abgreifen, was eigentlich nicht im Sinne des Nutzers ist. Daher kam sie heute zu uns. Und daher empfahl Chris ihr obige Anwendungen. Im F-Droid-Store finden sich natürlich noch unzählige andere Anwendungen, die die spionierenden und trackenden Anwendungen aus dem Google-Store ersetzen und häufig um vieles besser sind, als die gewohnten.
Christian empfiehlt Toni, die drei neu installieren Apps einfach mal auszuprobieren und sich dann wieder bei uns zu melden.
Franz's Anliegen
Franz war schon letzte Woche beim LPD 2026-2 vor Ort. Da wurde ein Windows 10 gegen openSUSE Slowroll ersetzt (ging an dem Tag vor Ort nicht anders; normal empfehlen wir Slowroll nicht, da nur von einem Entwickler gepflegt. Heute brachte Franz einen weiteren Laptop mit, auf den ebenfalls openSUSE installiert wurde; diesmal aber gleich Tumbleweed. Auf den Laptop von letzter Woche hat Ulf mittels des openSUSE-Migrations-Tools dann den "Fehler" ausgebügelt. Auf diesem Gerät hat Ulf weiter noch die Packman-Codecs (statt der openSUSE-Pakete, die vorgegeben sind) installiert, da Franz manche der (teils) unfreien Codecs benötigt.
Obiger Link ist derzeit nur auf Englisch verfügbar; wer eine Deutsche Übersetzung wünscht, kann zum Beispiel den kostenlosen Übersetzer deepl.com
Das Migrationstool installiert man sich auf der Konsole (wir gehen von einem "normalen" Benutzer aus, der sich zum Administrator machen muss) folgendermaßen:
$ sudo zypper in opensuse-migration-tool
Danach kann man das Werkzeug nutzen, das eben (zum Beispiel) aus einem openSUSE Slowroll ein openSUSE Tumbleweed macht (oder ein openSUSE Leap zu einem Tumbleweed, etc.).
Holger zeigt Franz danach noch wie er sein neues Linux auf der Konsole updaten kann (wie gesagt, er hat jetzt auf beiden Laptops openSUSE Tumbleweed).
Update des Systems:
$ sudo zypper dup
Legende:
- $ Das vorangestellte "Dollarzeichen" besagt, dass der Benutzer sich erst noch zum Admin / root machen muss.
- sudo Dieser Befehl macht aus einem Benutzer ohne Administratorrechte (root) einen Benutzer, der nun das System verändern kann (also Vorsicht, was man da in die Konsole eingibt!).
- zypper Zypper ist ein Werkzeug, genauer, er verwaltet die Pakete, die in- oder deinstalliert werden sollen; man sagt dem Betriebssystem also, es solle das Werkzeug "Zypper" nutzen ...
- dup ... und was soll Zypper nun tun? Nun, mit dem Befehl "dup" (distributions upgrade) werden von Zypper das Betriebssystem (aber auch alle installierten Anwendungen und deren Abhängigkeiten zu anderen Anwendungen, Bibliotheken oder Paketen) auf eventuelle Updates überprüft.
Stehen solche Veränderungen an, werden alle neuen Pakete (im von openSUSE verwendeten rpm-Format) heruntergeladen (wie erwähnt, inkl. Abhängigkeiten und Treibern) und gegebenenfalls veraltete Pakete gelöscht.
Andere Linux-Anbieter (Distributoren) verwenden in ihren Distributionen teilweise andere Paketmanager, was man in vorstehendem Link nachlesen kann.
Wurde das Update beendet, erscheint in der Konsole eine Meldung (man kann eh jedes einzelne Paket bei der Installation in der Textkonsole nachverfolgen / beobachten) und man sieht wieder den sogenannten "Prompt". Nun kann die Konsole wieder geschlossen werden.
Mit dem Neustart des Rechners werden die Aktualisierungen wirksam. Vorteil: Bei Windows wird man regelrecht genötigt, ein Update zu starten und muss währenddessen zum Teil mehrfach den Rechner neu starten (man ist also "gebunden" und muss vor dem Rechner sitzen); Linux lädt die Updates herunter, wann ich als Benutzer das wünsche und aktiviert diese erst nach dem nächsten Neustart (wenn der Benutzer das tun möchte).
Hat man mit der Zeit auch Flatpak-Anwendungen (also Anwendungen, die nicht in die dem Betriebssystem zugrundeliegenden RPM-Paketen ausgeliefert wurden) installiert, kann man diese Anwendungen folgendermaßen auf dem neuesten Stand halten (in der Konsole / dem Terminal):
$ sudo flatpak update
Ein neu installiertes openSUSE hat in der Regel aber keine Flatpak-Anwendungen installiert.
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