Freifunk Router einrichten

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Freifunk.net

Mehr zum Thema findet sich hier im Wiki sowie auf der Homepage des Projektes. Kurz gesagt geht es darum die Störerhaftung zu umgehen, da selbst nach der letzten Gesetzesänderung die Fachpresse wie Heise und netzpolitik.org. Auch auf der Freifunk Seite gibt es die Beschreibung "Worum es Geht".


TP-Link TL-WR841N

Bei den beiden Routern TP-Link TL-WR841N und TP-Link TL-WR841ND die man günstig (siehe TP-Link TL-WR841N bzw. TP-Link TL-WR841ND) bekommt, handelt es sich auch um einen der verbreitetsten Freifunk Router. Die etwas teurere ND-Version hat zusätzlich schraubbare Antennen, was manchmal von vorteil sein kann, wie z.B. beim Transport oder wenn man Ihn in ein wasserdichtes Gehäuse einbauen möchte. Weitere Infos findet man im Freifunk Wiki. Zu beachten ist hier lediglich das es verschiedene Hardware Versionen gibt, von denen alle bis Version V10 unterstützt werden, aber unterschiedliche Firmware images benötigen.


TP-LINK TL-WR1043ND

Im Gegensatz zum oben beschriebenen TP-Link TL-WR841N[D], handelt es sich beim TP-LINK TL-WR1043ND der zwar etwas teurer (siehe TP-LINK TL-WR1043ND V3) um einen Leistungsfähigeren Router der auch gut > 10 Teilnehmer bedienen kann. Weitere Infos findet man im Freifunk Wiki. Zu beachten ist hier lediglich das es verschiedene Hardware Versionen gibt, von denen alle bis Version V3 unterstützt werden, aber unterschiedliche Firmware images benötigen.


Weitere Hardware

Zur Auswahl des Routers gibt es ebenfalls einen Eintrag im Wiki des CCC-Freiburg. Zu empfehlen sind für Einsteiger der genannte WR841N(D), WDR3600 oder WR1043 (alle TP-Link). Die hauptsächliche Unterscheidung liegt in der Geschwindigkeit der CPU und damit auch des Netzwerk-Durchsatzes. Weitere Infos zur Hardware und den unterstützten Modellen erhält man im Freifunk Wiki.


Aufspielen von Freifunk Firmware auf einen von Freifunk unterstützten Router

Vor dem Aufspielen einer Freifunk Firmware muss man sich zunächst für eine lokale Freifunk Community entscheiden und dann von dort die Firmware landen. Dass ist wichtig, da in der Firmware die notwendigen Einstellungen für das Backend richtig konfiguriert sein müssen. Für den Einzugsbereich des LUG-VS ist es die Freiburger Freifunkt Community freiburg.freifunk.net.

Im Wiki des CCC Freiburg, den dass Netzwerk Freifunk Freiburg (= FFFr) betreibt gibt es eine Anleitung (sowie ein Video), welche die notwendigen schritte beschreibt.

Hier gilt es, wie in der Anleitung erwähnt, zu beachten die „Factory“ Variante bei der Erstinstallation zu verwenden. Einfach den Router mit dem PC verbinden sind über den Update-Mechanismus von TP-Link die Freifunk Firmware aufspielen (Hinweis: die Standart IP-Adresse im Fabrikzustand ist 192.168.0.1, Die Adresse nach der Installation des Freifunk Betriebssystems ist aber 192.168.1.1). Dann einfach den Hinweisen folgen und den VPN-Key an keys@freiburg.freifunk.net schicken.

Für Fortgeschrittene empfehle ich dann noch die Seite mit Erklärungen zum Root-Zugang.


Anmerkung

Kann http://192.168.1.1 nicht erreicht werden, muss evtl. die Ethernet Adresse des zur Konfiguration verwendeten Rechners noch mal manuell gesetzt werden. Bei mir musste ich es auch nach einiger Zeit wiederholen (sobald die Verbindung nicht mehr möglich ist)!

ifconfig eth0 192.168.1.11 netmask 255.255.255.0

evtl. kann es notwendig sein, diesen befehl zyklisch zu wiederholen, dazu biete sich das Linux Kommandozeilenprogramm watch an. Mit diesem Befehl wird alle minute (= Paramater "-n 1m") die Verbindung erneuert:

watch -n 1m ifconfig eth0 192.168.1.11 netmask 255.255.255.0


Video Tutorials

Gute Video Tutorials finden sich im YouTube Kanal der Freifunkthek. Hilfreich fand ich insbesondere:


LUG-VS.org Router

So den LUG-VS.org Router kann man natürlich im MashViewer des freiburg.freifunk.net als lug-vs-org-mobile finden.