Freifunk.net

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Version vom 2. Dezember 2018, 21:30 Uhr von Ulf (Diskussion | Beiträge) (Neuste Mail hinzu)

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Hier wird die Idee und die Hintergründe zu Freifunk.net beschreiben. Wie man einen Freifunk-Router einrichtet findet sich unter Freifunk Router einrichten.

Logo des Projektes Freifunk.net

Was ist Freifunk.net

Freifunk.net steht für freie Kommunikation in digitalen Datennetzen. Es versteht sich als frei, öffentlich zugänglich, nicht kommerziell, im Besitz der Gemeinschaft und unzensiert. Eine genaue Beschreibung findet sich auf der "Worum geht es" Seite von Freifunk. Außerdem gibt es ein schönes Promo Video YouTube.

Kurz gesagt geht es im wesentlichen darum die Störerhaftung zu umgehen, da selbst nach der letzten Gesetzesänderung die Fachpresse wie Heise und netzpolitik.org. Auch auf der Freifunk Seite gibt es die Beschreibung "Worum es Geht".


LUG-VS und Freifunk.net

Warum?

Zum einen entspricht ein freier Internetzugang dem gleichen Grundgedanken wie auch freie Software, zum anderen ist ein Internetzugang insbesondere für Linux und andere Open Source Software ein wichtiger teil des Konzeptes. So hatte die Freifunk-Initiative aus Donaueschingen gute Kontakte zur LUG-VS und hat auch schon gemeinsam den Linux Presentation Day 2015 ausgerichtet.


Was?

Freifunk Router verwenden eine Firmware (meist Gluon) welche auf dem Open Source Router Projekt OpenWrt beruht das wiederum auf Linux basiert. Da Freifunk Router in einem so genannten Mash-Verbund verschaltet sind, muss die Firmware auf die Einstellungen des Mash-Netzes (bei uns in der Regel freiburg.freifunk.net) eingestellt werden oder einfacher eine entsprechend konfigurierte Firmware passend zum Router Modell aus dem Internet geladen werden.


Wie?

Der erste LUG-VS Freifunk.net Router, wurde auf dem LPD 2015 von Andreas auf den von Ulf mitgebrachten Router mit der freiburg.freifunk.net variante der Freifunk Firmware auf einigen TP-Link TL WR841ND aufgespielt. Wie das geht und was dabei zu beachten ist wird auf der Seite Freifunk Router einrichten beschrieben.

Hat man die Router programmiert, müssen sie nur noch gut aufgestellt werden. Ein paar Tipps dazu finden sich in diesem Artikel.


Wichtige Info freiburg.freifunk.net

Freifunk Freiburg (FFFr) wird auf auf Freifunk Dreiländereck (FF3L) umgestellt. Nachfolgend die Nachricht auf der FFFr Mailing Liste:


Gesendet: Sonntag, 25. November 2018 um 23:05 Uhr
Von: cccfr <freifunk@cyb3rwr3ck.net>
An: freifunk@freiburg.freifunk.net
Betreff: [FFFr] Wichtige Veränderungen bei Freifunk Freiburg


Liebe Freifunk-Nutzer aus Freiburg und Umgebung,

Es wird in der kommenden Zeit größere technische Veränderungen im Freifunk Freiburg (FFFr) geben, die auch Kernbereiche des Netzes betreffen.

Das Freifunk Freiburg Kernteam – mit den Hauptthemen essentielle Infrastruktur, Firmware und Netz – ist im letzten Jahr auf eine immer kleiner werdende Anzahl von Menschen geschrumpft, die regelmäßige Arbeit alleine erledigen oder aufschieben mussten. Das hat viele dringend notwendige technische Erneuerungen, Wartungen und Entwicklungen blockiert und war langfristig einfach nicht mehr machbar. Es stand daher die große Frage im Raum, wie es mit Freifunk Freiburg weitergehen soll, und am 14.10. und 04.11.2018 fanden dazu zwei Treffen zusammen mit einer Gruppe FFFr-Interessierten sowie Vertretern von Freifunk Dreiländereck (FF3L) statt. An diesen Treffen wurde u.a. eine Bestandsaufnahme gemacht, der Ist-Zustand des Netzes und bisherige Probleme erörtert sowie Lösungsansätze besprochen.

Freifunk Dreiländereck hat dabei angeboten, uns technisch mit ihrer gut gepflegten Firmware / Netzinfrastruktur und anderen Strukturthemen auszuhelfen, was beim zweiten Treffen ohne Gegenstimmen angenommen wurde. An dieser Stelle möchten wir uns für das großzügige Angebot recht herzlich bedanken!

FFFr wird damit aus technischer Sicht eine "Unterdomain" des FF3L-Netzes, aber mit der Option hierbei jederzeit wieder eigenständig werden zu können.

Das hat folgende Konsequenzen für Knotenbetreiber:

  1. Im nächsten Firmware-Update werden alle Knoten in dieses neue Backbone umgezogen.
    Bitte lasst deshalb in nächster Zeit euren Knoten nach Möglichkeit online bzw. bringt alle älteren Knoten ans Netz, die noch in euren Schubladen schlummern. Nur so können wir mit geringem Aufwand alle Knoten über das automatische Update erreichen.
  2. Das Firmware-Update hat auch mehrere Technologieverbesserungen im Bereich Meshing, WLAN und so weiter mit dabei.
  3. Nach einer (noch angekündigten) Übergangsfrist wird die alte Netzinfrastruktur abgeschaltet. Ältere Knoten müssen nach Ende dieses Zeitpunkts über das Konfigurationsmenü von Hand auf die neue Firmware gebracht werden.
  4. Wir teilen die Knoten in zwei Mesh-Bereiche auf. Die SSID der Knoten, die NICHT im Freiburger Stadtgebiet stehen, wird auf "Freifunk" umgestellt. Dies passiert mit der Absicht für einfaches Roaming eine einheitliche SSID für möglichst viele Freifunk Gebiete umzusetzen. In der Stadt bleibt vorerst die SSID "freiburg.freifunk.net".

Nach außen hin ist und bleibt FFFr das was es jetzt ist, nämlich FFFr. Neue Router werden nach wie vor in Freiburg bereitgehalten und auch dort geflasht, und es sollen hier vor Ort wieder aktivere Treffen und Veranstaltungen rund um Freifunk stattfinden. Lediglich die Infrastruktur-Technik wie eben das Backbone Netz und die Firmware-Pflege geben wir für unbestimmte Zeit in die Hände von FF3L, da wir aktuell Schwierigkeiten haben, sie selbst ausreichend zu pflegen.

Alle weiteren Aufgaben übernimmt zur Zeit ein kleines Team aus Freiwilligen, das ihr wie bisher über kontakt@freiburg.freifunk.net auch direkt erreichen könnt.

Ihr wollt uns bei den vielen kleinen und großen Arbeiten direkt unterstützen, beispielsweise als Betatester? Prima - schreibt uns eine Mail!

Unser Ziel ist es auch, die öffentliche freifunk@ Mailingliste neu zu beleben, wieder regelmäßige Treffen einzuführen und einen neuen Chatroom auszuwählen - genaueres wird noch per E-Mail angekündigt.

Bitte denkt weiterhin daran, dass wir dieses Netz und alle dazugehörigen Arbeiten komplett ehrenamtlich betreiben und auch noch diverse berufliche und private Verpflichtungen haben. Wir bitten also um Nachsicht, falls Antworten auf Anfragen sich auch einmal ein wenig hinziehen oder Problemlösungen nicht sofort erfolgen.

Euer Freifunk Freiburg Team


Auf der Seite des FF3L findet sich auch ein Blog, der den dadurch Sinnvollen Netzwerkpflege und -umbau des FF3L beschreibt.



Gesendet: Sonntag, 02. Dezember 2018 um 17:33 Uhr
Von: fffr <freifunk@cyb3rwr3ck.net>
An: freifunk@freiburg.freifunk.net, betreiber@freiburg.freifunk.net
Betreff: [FFFr Betreiber] Ankündigung Migration fffr zu ff3l am 04.12.2018


Liebe Freifunker und Knoten-Betreiber,   ab Dienstag den 04.12. wird es zu den bereits über die Email-Liste angekündigten Migrationsarbeiten in Richtung ff3l kommen. Mit der neuen Firmware werden alle Router versorgt, deren Auto-Update-Funktion aktiviert ist. Es ist unseren Tests nach nicht damit zu rechnen, dass größere Probleme auftreten werden.

Einzige Außnahme sind Mesh-Wolken, in denen Knoten auf den Uplink eines anderen Knoten angewiesen sind, um das Freifunk-Netz zu erreichen. Diese über Mesh angebundenen Knoten müssen in einem solchen Szenario zuerst upgedated werden, was wir durch den zeitweiligen Ausschluss der Uplink-Knoten vom Update erzwingen. Ist der Zustand, dass alle Mesh-Knoten auf der ff3l Firmware angekommen sind, die Uplink-Knoten aber noch auf der fffr Firmware verbleiben, erreicht, wird dies natürlich zu einem zeitweisen Ausfall aller Mesh-Knoten führen, da diese das ff3l Backend-Netz nicht erreichen können. Dies wird dann durch das anschließende Update der Uplink-Knoten gelöst.

Diese Problematik kann letztlich nur dadurch verhindert werden, dass ihr händisch auf die ff3l Firmware upgraded, falls möglich auch über ssh. Auch in diesem Fall ist es wichtig, zuerst die per Mesh angebundenen Knoten zu flashen, dann den Uplink-Knoten. Die Firmware findet ihr hier: ffrl.net/gluon-firmware-selector

Nochmals danke für das Verständniss während der notwendigen Umbauarbeiten!

Euer Freifunk Freiburg Team



Tip Freifunk Android Apps

Neben der im Google Playstore erhältlichen Freifunk App, die es ermöglicht einfach den nächsten Freifunk Zugang zu finden, gibt es im F-Droid.org Store noch die Freifunk Auto Connect App, die sich automatisch im nächsten Freifunkknoten anmeldet. Leider haben beide noch mit den Veralteten Daten auf der offiziellen Freifunk.Freiburg.Net Seite zu kämpfen. Aktuelle Knoten findet man nur auf der OpenFreiburg.De Seiten. (Anmerkung: Da die aktuell verwendete MeshViewer Dienst nicht mehr frei zur Verfügung stehen wird, werden die Seiten gerade umgebaut. Siehe auch Freier Zugriff auf MapQuest-Karten wird eingestellt (meshviewer)).



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